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E.ON-Aktie: Vorläufiger Geschäftsbericht 2012 im Rahmen der Erwartungen


31.01.2013
National-Bank AG

Essen (www.aktiencheck.de) - Steffen Manske, Analyst der National-Bank AG, stuft die Aktie von E.ON (ISIN DE000ENAG999 / WKN ENAG99) unverändert mit "verkaufen" ein.

Die präsentierten vorläufigen Geschäftsdaten 2012 hätten den Unternehmens- und Markterwartungen entsprochen: ber. EBITDA 10,8 Mrd. EUR (+16%); ber. Nettogewinn 4,3 Mrd. EUR (+72%); ber. Gewinn/Aktie 2,20 EUR (+76%); Dividende/Aktie 1,10 EUR (+10%). Dabei habe der Versorger ergebnisseitig vor allem von nicht mehr vorhandenen Belastungen aus der Stilllegung von Atomkraftwerken sowie den neu verhandelten Gaseinkaufspreisen profitiert. Im Fokus habe jedoch der im November ausgesetzte Ausblick gestanden.


Die neue Prognose 2013 sei mit einem EBITDA von 9,2 bis 9,8Mrd. EUR (Marktkonsens: 10,08 Mrd. EUR) und einem bereinigten Nettogewinn von 2,2 bis 2,6 Mrd. EUR (Marktkonsens: 2,85 Mrd. EUR) enttäuschend ausgefallen. Auf Basis des Mittelwertes der avisierten Ausschüttungsquote (50 bis 60%) und des Mittelwertes der Gewinnprognose errechne sich ein deutlicher Dividendenrückgang auf knapp 0,70 EUR, was der Untergrenze der Marktprognosen entspreche.

Zu den ergebnissenkenden Einflussfaktoren würden das dank Desinvestitionen verminderte Geschäftsvolumen, eine sinkende Strom- und Gasnachfrage und zusätzliche Steuern in Europa zählen. Gewinnsteigernd sollten sich höhere Ölfördervolumen, wachsende Beiträge aus erneuerbaren Energien sowie die Fortführung des Kostenoptimierungsprogramms auswirken. E.ON befinde sich unverändert in einem von der Energiewende geprägten schwierigen Marktumfeld, in dem der Konzern mit hohen Investitionen, Kapazitäts- und Kostenoptimierungen inkl. Kraftwerksstilllegungen eine Neupositionierung suche.

Die Analysten der National-Bank AG erwarten eine unverändert schwache Kursentwicklung der E.ON-Aktie und bestätigen das "verkaufen"-Votum. (Analyse vom 31.01.2013) (31.01.2013/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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